Die Reise zum Kanal

Die Kita war wegen des Streiks geschlossen,
da haben wir uns unverdrossen
auf den Weg zum Kanal gemacht
und dort den ganzen Tag verbracht.
Wir haben drei Schätze in Herne gefunden
und sagen nun nach vier tollen Stunden:
Danke RVR für diese Wahl – Fotocaching+ ist wirklich genial!

(Dies ist kein offizieller Beitrag und auch kein Bestechungsversuch – sondern ein ganz ernst gemeintes DANKESCHÖN… die Aktion hat zwei Kinder und eine Mama, die sich wegen des Streiks ganz spontan frei nehmen musste, happy gemacht. So haben wir unsere Stadt mal von einer ganz neuen Seite gesehen. Klasse!)

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Spinnerei am Kanal

Wo der Krumme Hund einst die Knochen fraß,
heute eine fette Spinne saß!
Sie krabbelte aus dem Kästchen raus
und fuhr dann mit dem Bus nach Haus…

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Jagd am Schloss

Industrialisierung hin oder her,
aber oft kennt man die Anfänge gar nicht mehr.
Deshalb schicke ich diese altertümliche Jagdfigur
zu berichten, wie es war auf diesem Stück Flur.

Im 13. Jh. wird der Rittersitz von unserer Figur schon gesichtet,
200m emscheraufwärts an einer Furt errichtet.
„Oberhaus“ wird die Burg genannt,
die Sicherung der Emscherquerung liegt in ihrer Hand.

Auf zur Jagd muss sie sich erst fortbewegen,
da die Burg ganz von Emscherwasser ward umgeben.
1598 wird die Burg dann selbst zur Beute.
Spanische Truppen plündern und vertreiben die Jägersleute.

Hunger, Raub, Tod und Verfall
im 30jährigen Kriege hier , wie im Lande fast überall.
Das Jagen gewährleistet nun das Überleben,
eine Burg ohne Nutzen, so war das eben …

Erst 150 Jahre später sind die Jäger hier wieder im Wirtshaus zu Gast.
Aus Trümmern der Burg errichtet, lädt nun auch ein Brauhaus zur Rast.
Am jetzigen Standort des Schlosses wird weiter gebaut,
ein klassizistisches Herrenhaus für Ludolf F. A. von Boenen zu Berge und seine Braut.

Ein Schlossgarten muss her, persönlich entworfen vom Hofgärtner Weyhe.
Im Stile des Englischen Landschaftsgarten, kein Baum mehr in gerader Reihe.
So wandelt der Adel auf diesen Wegen im Stile der Zeit.
Auch Jagden finden wohl wieder statt im schicken Jägerskleid.

Ganz langsam verdrängen Fabriken die Wälder.
Die Menschen verkaufen ihr Land und ihre Felder.
Die Stadt erwirbt den Park und baut ihn aus.
Die Oberhausener kommen zur Erholung hier raus.

Zum 100. Geburtstag von Wilhelm I. wurde er „Kaisergarten“ genannt.
Gejagt wird nun nicht mehr,
stattdessen finden viele Tiere hier ein Stück Land.

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